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GRÜNE informieren sich bei Dr. Willmar Schwabe und der Deutschen Homöopathie-Union
Mehr erfahren über die Herstellung pflanzlicher und homöopathischer Arzneimittel wollten die Karlsruher Landtagsabgeordnete Gisela Splett und die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Bärbl Mielich bei einem Besuch der Karlsruher Unternehmen Dr. Willmar Schwabe und Deutsche Homöopathie-Union.
Qualitätssicherung bei der Herstellung von Arzneimitteln auf pflanzlicher Basis, Homöopathie als Therapieform, aber auch die Themen umweltschonende Herstellung, der Erhalt biologischer Vielfalt und Patentrecht waren Themen bei den Gesprächen.
Die beiden Grünen Abgeordneten sehen die Naturheilkunde mit all ihren unterschiedlichen Ausrichtungen als einen unverzichtbaren Bestandteil einer ganzheitlichen medizinischen Vorsorge und Versorgung. Bärbl Mielich betont: „Die Gesundheitspolitik in Deutschland muss sichern, dass alle Patientinnen und Patienten die Wahl haben und Komplementärmedizin für sie verfügbar ist.“
Für wünschenswert halten die Grünen die Einrichtung eines eigenen Lehrstuhls für Naturmedizin an einer baden-württembergischen Universität. Einen solchen gibt es bisher nur in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wünschen sich die beiden Abgeordneten auch eine stärkere Berücksichtigung komplementärmedizinischer Inhalte bei der MedizinerInnenausbildung.
Beiden Abgeordneten sind die Verpflichtungen zum Erhalt der Biologischen Vielfalt wichtig. „Die Beschlüsse der Konvention über biologische Vielfalt müssen dringend konkretisiert und in klare rechtliche Regelungen überführt werden“, erklärte Gisela Splett, naturschutz- und entwicklungspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen mit Blick auf die Debatte um Biopiraterie, Vorteilsausgleich und Patentschutz.

Als besonderes Highlight gab es dann Biologische Vielfalt in der Region beim Arzneimittelanbau der Deutsche Homöopathie Union auf Flächen in Staffort zu sehen.