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20. Oktober 2008

Grüne Landtagsabgeordnete zu Besuch in der Region Hohenlohe

Hohenlohe ist innovatives Vorbild in der Verbindung von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus

Eine Delegation der Grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg besuchte verschiedenen Einrichtungen und Betriebe in der Region Hohenlohe.
Viele Projekte in dieser innovativen Region verbinden vorbildlich die Bereiche Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus. Die Grünen halten Hohenlohe deshalb für ein gutes Beispiel wie der Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung des ländlichen Raums beitragen kann.
Mit Schäferei, Streuobstverwertung und Käseproduktion sichern die Betriebe nicht nur Arbeitsplätze. Sie sorgen auch für Tourismus und den Erhalt der Kulturlandschaft. Die Abgeordneten Dr. Gisela Splett, Dr. Bernd Murschel und Reinhold Pix informierten sich zusammen mit dem Bundestagskandidaten der Grünen Harald Ebner dem Koordinator des Bündnis-Gentechnikfreies-Hohenlohe Jochen Fritz über die Situation.
In der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell schilderte der Leiter Willi Lackenbauer, dass sich die Ausbildung der Landwirte gewandelt habe. Inzwischen spiele vor allem die Betriebswirtschaft bei der Ausbildung eine Rolle.

 

Hohenlohe-1

Auf dem Landschaftspflegehof Voigt (v.l.n.r. Erster Landesbeamter SHA Michael Knaus, MdL Bernd Murschel, MdL Reinhold Pix, Jutta Niemann (GR), Eva Mannhardt parl. Beraterin, Bundestagskandidat Harald Ebner, Reiner Schmidt, Beratungsdienst ökolog. Landbau)

Mit Unterstützung durch die Kommunen Michelbach und Rosengarten, den Landkreis Schwäbisch Hall und dem Landschaftserhaltungsverband kümmert sich der Schäfer Manfred Voigt darum, dass die kleinteiligen Grünflächen bewirtschaftet werden. Er beweidet mit seinen Schafen die Flächen, die sonst niemand mehr pachten will und sorgt damit für den Erhalt der typischen Landschaft. Voigt ist dringend auf die Förderung durch die öffentliche Hand angewiesen. Nur die Hälfte seiner Einnahmen kann er über den Markt erwirtschaften.

 

Hohenlohe 2

Arbeit in der Käserei Geifertshofen


Folker Brand von der Kelterei Schließmann und Uli Hartlieb vom NABU sorgen dafür, dass sich die Pflege von Streuobstwiesen lohnt. Für die angelieferten Äpfel kann dank des Streuobstaufpreisprojekts mehr Geld ausbezahlt werden. So lohnt sich die Pflege der Streuobstwiesen und die Kunden der Kelterei freuen sich über den Hohenloher "Grünspecht"-Apfelsaft .
Dieser Betrieb ist ebenso wie die Käserei Geifertshofen ein Vorzeigebeispiel für regionale Wertschöpfung. Die Grünen Abgeordneten sind sich einig, dass die Belange von Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucher auf diese Weise optimal verbunden werden. Gleichzeitig sorgen solche Betriebe deshalb für regionale Wirtschaftsförderung erster Klasse.

Hohenlohe 3

In der Kelterei Schließmann, SHA (v.l.n.r. Bundestagskandidat Harald Ebner, MdL Gisela Splett, MdL Bernd Murschel)

 

 

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