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Auf der Änhörung "Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - Qualitätsfernsehen in Zeiten des Dschungelcamps" spiegelte sich die aktuelle Debatte um ARD und ZDF wider. Der SWR-Intendant Peter Boudgoust und Jan Kottmann von RTL lieferten sich Scharmützel, als es um die die Digitale Zukunft der Rundfunkanstalten ging, der taz-Medienredakteur Steffen Grimberg nannte die Diskussion um das normale Fernhehen eine "von gestern und zitierte den BBC-Chef: "The Channel is Dead, online on Demand is the Future".

Diskussion um die Zukunft des Fernsehens...
Die WDR-Moderatorin Judith Schulte-Loh mahnte Qualitätsjournalismus im eigenen Haus an, während der Wissenschaftler Peter Blöbaum in Sachen Digitalisierung bei den Öffentlich-Rechtlichen eine völlige Freigabe forderte. Bei der Rundfunkgebühr waren sich fast alle Teilnhemer einig, dass die haushaltsbezogene Mediengebühr in einigen Jahren kommen muss, die Rundfunkgebühr ablöst und die GEZ überflüssig machen wird.

Medien präsent auf der Mediendiskussion
Ein bisschen Mitleid zeigte Steffen Grimberg dem Gastgeber, der medienpolitische Sprecher der Grünen Jürgen Walter, gegenüber: "Medienpolitik ist ein freudloses Geschäft." Der freilich freute sich in der Diskussion "eine gutes Stück voran gekommen zu sein".

Der Moderator und der Intendant: Tim Schleider (Stuttgarter Zeitung, r.) und Peter Boudgoust (SWR)