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Der 9. Oktober wird als einer der aufregenderen Tage in die Geschichte des Landtags Baden-Württemberg eingehen: Zunächst schmiss der Hausmeister sensible Unterklagen in das Altpapier des Landtagspräsidenten, dann Ute Vogt ihren Fraktionsvorsitz hin und schließlich die Grüne Fraktion den Brunnen in die Tonne bzw. trug ihn zu Grabe. Der Brunnen im Foyer des Hauses der Abgeordnteten war in der Sommerpause beseitigt worden, weil es in der Vergangenheit wohl des öfteren zu Peronenschäden gekommen war. Überliefert ist uns ein Fehltritt von Fritz Kuhn .

So hatte Bio-Winzer Reinhold Pix auf dem Brunnenfest Platz, um seinen Pinot Pix auszuschenken, Martin Arnold und Johannes Zeller, um frische Forellen vor Ort zu räuchern, und die Mitarbeiter der Fraktion ihre köstlichen Speisen zu kredenzen.

Und nachdem der grüne Fraktionsvorsitzende Winfried Kretschmann das Buffet eröffnet hatte, gab es keine Halten mehr. Endlich essen und schwätzen, trinken und schwadronieren, genug Stoff zum Austausch lag ja vor. Die Sozialdemokraten Ute Vogt und Wolfgang Drexler mischten sich unters grüne Fußvolk (wenn auch oft genug mit Handy am Ohr), von den Bundestagsgrünen befriedigte Alexander Bonde das unbedingte Bedürfnis nach Afghanistan-Infos und Ministerpräsident Günther Oettinger gab sich zumindest kurzzeitig die Ehre bei der Opposition.
