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„Die Bahn muss nacharbeiten“ – so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und Sprecher des AK Verkehr Andreas Schwarz. „Unsere Erwartungen sind nicht erfüllt: Wir fordern Kostenklarheit und Kostenwahrheit. Die Bahn hat die festgeschriebene Informationspflicht nicht eingehalten, mit Tischvorlagen kann man ein solches Projekt nicht verantwortungsvoll begleiten. Kostentransparenz ist auf diese Weise nicht herzustellen. Unsere Sorge, dass das Projekt Stuttgart 21 deutlich teurer wird, besteht nach wie vor, insbesondere bezüglich der Wendlinger Kurve, bei der Signaltechnik, beim zweiten Gleis zum Flughafenbahnhof usw. Bis Oktober hat die Bahn nun Gelegenheit, die Landesregierung, den Landtag und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und die Zahlen auf den Tisch zu legen. Die Nebelwerferei muss ein Ende haben. Es ist bekannt, dass bei Tunnelbauwerken die Kostensteigerungen nicht bei der Planung, sondern bei der Umsetzung auftreten, also in der Mitte und am Ende der Umsetzung der Baumaßnahme. Die kostenträchtigen Maßnahmen infolge der Schlichtung sind keine Extras, sondern notwendige Maßnahmen, um überhaupt eine Funktionsfähigkeit des Projekts herzustellen.“