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Der Atomausstieg muss Perspektiven für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft bieten. "Die Beschäftigungschancen der Energiewende müssen auch bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ankommen, die bisher im Bereich der Atomkraft beschäftigt sind", erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Grünen im Landtag Alexander Schoch.
Schoch richtete seine Forderung vorrangig an die Energiewirtschaftsunternehmen und die Bundesregierung: „Alle Betreiber von Atomkraftwerken müssen eine Transformationsstrategie für ihre Beschäftigten entwickeln, gerade auch die EnBW“. Es sei klar, dass die Energieversorgungsunternehmen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den stillgelegten und den noch abzuschaltenden Atomkraftwerke berufliche Perspektiven ohne betriebsbedingte Kündigungen aufzeigen müssen, sagte Schoch. Das Ziel müsse die Schaffung von qualitativ gleichwertigen Ersatzarbeitsplätzen sein.
Die Arbeitsplatzintensität der erneuerbaren Energien sei rund fünfzehn Mal höher als die der Atomwirtschaft. „Damit sind alle Möglichkeiten gegeben, dass für Arbeitnehmer, die ihre Ausbildung, ihren Beruf und ihre Lebensplanung auf eine bestimmte Technologie ausgerichtet haben, gute Zukunftschancen durch die notwendige Energiewende entstehen. Nötig sind dazu aber stabile verlässliche Rahmenbedingungen. Deswegen wird sich Baden-Württemberg im Bundesrat weiter für eine verlässliche und auskömmliche Förderung nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz einsetzen", so Alexander Schoch.