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Nichts dazugelernt haben nach Ansicht von Werner Wölfle, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, die S21-Projektsprecher. Wölfle: „Wenn die Herren Andriof und Dietrich ernsthaft glauben, die Bürger würden sich mit ihrer durch nichts belegten Behauptung zufriedengeben, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen dem Bau des unterirdischen Technikgebäudes und der Erweiterung des Tiefbahnhofes auf zehn Gleise, dann zeugt dies schon von Realitätsverlust. Bei diesem Projekt wurde schon so oft Dinge behauptet, die sich bei Prüfung in Luft auflösten, dass nur noch harte Fakten zählen. So lange keine belastbaren Baupläne vorliegen, die nachweisen, dass ein zehngleisiger Bahnhof Platz zwischen dem Technikgebäude und den Landesbank-Fundamenten Platz findet, gilt die Aussage eines S21-Planers aus dem letzten Sommer, der öffentlich erklärte, dass die Erweiterung auf zehn Gleise nicht möglich sei. Und solange das Gegenteil nicht bewiesen ist, halten wir an unserer Baustopp-Forderung fest.“
Das Gleiche gilt für Werner Wölfle bei den vorgesehenen Untersuchungen der 15 Bäume am Kiesinger-Platz, die versetzt oder gefällt werden sollen: „Es reicht nicht, irgendwann im Januar das Ergebnis dieser Untersuchungen zu verkünden. Umweltverbände wie BUND und NABU müssen in die Untersuchungen einbezogen werden, sonst sind sie nicht glaubwürdig.“ Das Aktionsbündnis sieht sich verpflichtet, die Schlichterempfehlungen zu überwachen und zu kontrollieren.