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„Wir bedauern sehr, dass die von uns ausgestreckte Hand so schroff zurückgewiesen wurde“, so antwortete der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Winfried Kretschmann in einer ersten Stellungnahme auf Antwort zur gestrigen Einladung zum Spitzengespräch zu Stuttgart 21.
„Die Antwort enthält keine schlagkräftigen Argumente. Die Befürworter würden lediglich auf den altbekannten Positionen beharren, die Bahn habe bereits mit dem Bau begonnen, und das hätten die Kritiker gefälligst zur Kenntnis zu nehmen. „Diese Reaktion“, ergänzt Werner Wölfle, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, „zerstreut nicht gerade unsere Sorgen vor einer weiteren Eskalation, ein solches Spitzengespräch mit einer folgenden Stuttgart-21-Konferenz hätte dieser mit Sicherheit entgegengewirkt.“
Die Unterstellungen, die Grünen hätten das Moratorium aus wahltaktischen Gründen gefordert, weisen sie weit von sich. „Solche Scheinargumente sind nicht dazu angetan, die Diskussionen auf eine sachliche Ebene zu bringen, im Gegenteil, sie heizen sie weiter an, den Gegner wird vor Augen geführt, dass sie nicht ernst genommen werden. Und genau um dem Argument entgegenzuwirken, hatten wir vorgeschlagen, dass die Konferenz bis Ende des Jahres zu einem Ergebnis kommen sollte“; so Kretschmann. Die Grünen kündigten an, dass sie auf das das Antwortschreiben der Befürworter genau antworten würden.