Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:

Wer wie Umweltministerin Gönner seit Monaten mit ihrem permanenten Kampf für eine AKW-Laufzeitverlängerung das Geschäft der vier großen Stromkonzerne betreibe, sollte zurückhaltender mit Ratschlägen an die kommunalen Energieversorger sein, so der energiepoltische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Franz Untersteller.
Fakt sei nun einmal, dass eine Laufzeitverlängerung von AKW mit Stromgestehungskosten von unter 1,5 Cent pro Kilowatt gerade diejenigen aus dem Erzeugungsmarkt dränge, die Bereitschaft zeigten, Milliarden in den Ausbau von Erneuerbaren und effizienter dezentraler Erzeugung zu stecken. Letztlich würde mit einer Laufzeitverlängerung die marktbeherrschende Stellung von EnBW, Eon, RWE und Co auf Jahrzehnte hinaus gefestigt. Untersteller: „Dies sollten sich diejenigen, die wie Umweltministerin Gönner ansonsten gerne das hohe Lied auf den Mittelstand singen, endlich einmal bewusst machen.“