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28. April 2010

Uli Sckerl: Mit 60 muss Schluss sein

Grüne für Begrenzung der Lebensarbeitszeit bei Berufsfeuerwehren

Sckerl, Uli

Eine Sonderregelung bei der Altersgrenze von Angehörigen der Berufsfeuerwehren ist für die grüne Landtagsfraktion notwendig und muss im Rahmen der Dienstrechtsreform durchgesetzt werden.  "Wir müssen endlich die zahlreichen medizinischen Studien aus dem In- und Ausland zur Kenntnis nehmen, die eindeutig nachweisen, dass Feuerwehrfrauen und -männer über 55 Jahren immer weniger den enormen Anforderungen ihres Berufs gewachsen sind. Der Verschleiß nach jahrzehntelanger anstrengender körperlicher Arbeit ist enorm", sagte der innenpolitische Sprecher der Fraktion Uli Sckerl. Die Forderung der Interessensvertretungen der Berufsfeuerwehren nach Beibehaltung der Altersgrenze von 60 Jahren sei daher gerecht. Die Feuerwehrleute mit einer Erhöhung der Altersgrenze zu zwingen, angesichts ihrer starken Belastung als "Alternative" vorzeitig den Dienst zu quittieren und damit Abschläge bei der Pension in Kauf zu nehmen, wäre hingegen purer Zynismus.
Der Grünen-Sprecher wies darauf hin, dass in den meisten Bundesländern mit 60 Schluss sei. Die oftmals diskutierte "Weiterbeschäftigung im Innendienst" von Berufsfeuerwehren habe mit der Realität nichts zu tun, weil es einen relevanten Innendienst gar nicht gebe. Klassischer Innendienst sei z.B. die Tätigkeit des Gerätewarts, der aber bei Einsätzen meistens mit dabei sein müsse.

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