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PRESSEMITTEILUNG

NR. 100/2010
Datum: 6. April 2010

Renate Rastätter: Mit ihrem Konzept steht die Landesregierung allein auf weiter Flur

Grüne beantragen im Landtag Zulassung einzügiger Werkrealschulen

Rastätter, Renate-neu

"Die Klagen einiger Gemeinden gegen das Land wegen der Ablehnung von einzügigen Werkrealschulen zeigen wieder einmal, dass das Konzept der Landesregierung nicht funktioniert", so die schulpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Renate Rastätter. Mit einem Antrag versuchen jetzt die Grünen im Landtag die Landesregierung zu bewegen, wenigstens die schlimmsten Mängel zu beseitigen. Rastätter: "Um zu verhindern, dass auch noch die "abstrusesten  Schulmodelle" (so die Verfasser einer anhängigen Petition im Landtag) beantragt werden, sollen auch einzügige Hauptschulen bis einschließlich Klasse 10 an einem Standort als Werkrealschulen genehmigt werden. Außerdem fordern wir die Abschaffung der Notenhürde nach der 9. Klasse. Nach der Kritik von Handwerkstag, Arbeitgeberpräsident Hundt, der AG Gesamtelternbeiräte, der Aktion Schule mit Zukunft und dem Deutschen Familienverband gibt es kaum noch jemand, der den Übergang zum Werkrealschulabschluss von einer Mindestnote anhängig machen will. Eine vergleichbare Hürde gibt es weder auf der Realschule noch auf dem Gymnasium - warum also auf der Werkrealschule?"

Info: Antrag Grüne "Kritik des Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt an der Notenhürde vom 9. zum 10. Schuljahr4 in der neuen Werkrealschule Drucksache 14/6111