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Nach Veröffentlichung der LBBW-Bilanz zeigte sich Eugen Schlachter, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag „vorsichtig optimistisch“. „Die notwendige Risikovorsorge von 1,5 Mrd. Euro zeigt aber, dass weder die LBBW noch Baden-Württemberg insgesamt nach der Finanzgrippe schon fieberfrei sind – und dass weder die Bank noch das Land das Geschäftsmodell der Zukunft gefunden haben“, so Schlachter.
Vor diesem Hintergrund sei es ganz entscheidend, dass die LBBW jetzt die klaren Zukunftsmärkte bei der Finanzierung neuer Energien wie Wind und Biogas nicht vernachlässige sondern stärke. „Ich habe gestern im Finanzausschuss Herrn Vetter dringend geraten, die erfolgreichen Aktivitäten der Bank auf diesem Wachstumsmarkt nicht dem Rotstift der Restrukturierung zu opfern – die Bank sollte nicht heute die Äste beschneiden, auf denen sie morgen sitzen will“, so Schlachter.
Er erinnerte daran, dass immer mehr mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg bei den erneuerbaren Energien als Hersteller oder bei der Lieferung von Komponenten nicht nur in Deutschland sondern international ganz vorne mit dabei seien.