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12. Februar 2010

Edith Sitzmann: Entscheidungsschwäche Frankenbergs hat mal wieder viel Schaden verursacht

Ende des Führungsstreits an der Uniklinik Freiburg

Sitzmann, Edith-neuneu

"Es wurde höchste Zeit, dass endlich ein Ende des Führungsstreits an der Uniklinik Freiburg in Aussicht steht", kommentiert die Freiburger Landtagsabgeordnete Edith Sitzmann die Mitteilung des Wissenschaftsministeriums, der Leitende Ärztliche Direktor und der Kaufmännische Direktor der Uniklinik Freiburg hätten angeboten, zum 31. März ihre Ämter niederzulegen. "Der seit Monaten schwelende Führungsstreit hat viel Vertrauen zerstört. Eine schnellere Entscheidung wäre im Interesse der Uniklinik, der Beschäftigten und der Patienten gewesen." Sitzmann erinnerte daran, dass bereits im Juli 2009 eine Sondersitzung des Aufsichtsrates wegen der Führungskrise stattgefunden habe und ein externes Gutachten in Auftrag gegeben worden sei.
"Wir wissen nicht, ob der Rücktritt beider Direktoren das Ergebnis der Beratungen der Mitte Dezember eingesetzten Arbeitsgruppe war", so Sitzmann. "Denn bereits zu diesem Zeitpunkt stand im Raum, dass beide Direktoren gehen sollen. Die Entscheidungsschwäche des CDU-Wissenschaftsministers Peter Frankenberg hat jedenfalls wieder einmal erheblichen Schaden verursacht", findet die grüne Abgeordnete. "Der neue Ministerpräsident muss sich ernsthaft überlegen, ob der derzeitige Wissenschaftsminister auch der zukünftige sein soll." Entscheidend sei auch, welche Bedingungen die Aufhebungsverträge enthalten, über die der Aufsichtsrat in der übernächsten Woche befinden soll, und ob geeignete Führungspersönlichkeiten als Nachfolger gefunden werden, die in der Lage sind, die Uniklinik Freiburg verantwortungsvoll zu leiten und wieder in ruhige Fahrwasser zu bringen. Sitzmann kündigte eine parlamentarische Initiative an, um die offenen Fragen zu klären.

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