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„China ist ein Alarmsignal. Nur konsequente Untersuchung und ständige Überwachung der Lebensmittelqualität kann Verbraucher letztlich vor kriminellen Machenschaften schützen, auch wenn die Vorkommnisse in China bei Babynahrung und Milchprodukten alle bisherigen Skandale in den Schatten stellt“, so Reinhold Pix, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion. Unverantwortlicher und krimineller Umgang mit Lebensmitteln komme leider immer häufiger vor. Das neueste Beispiel des Milchskandals in China zeigt, mit welcher Skrupellosigkeit Unternehmen am Markt agieren. Pix: „Um Wettbewerbsvorteile zu erreichen durch günstige Produktionskosten wird die Vergiftung von Menschen und insbesondere von Kindern billigend in Kauf genommen.“
Dieses Beispiel mache aber auch deutlich, wie wichtig Lebensmittelkontrollen sind. Baden-Württemberg ist keineswegs leuchtendes Vorbild, im Gegenteil: Der Verbraucherschutz wurde durch Verwaltungsreform und Sparpolitik entscheidend geschwächt. „Die Landesregierung muss dringend mehr Stellen im Bereich der Lebensmittelkontrolle schaffen. Wenn sich Agrarminister Hauk als Verbraucherminister bezeichnen will, muss er auch zeigen, dass er sich wirklich um den Schutz der Verbraucher bemüht", so Pix. Gerade in einem globalisierten Markt können Gefahren für Bürgerinnen und Bürger nur ausgeschlossen werden, wenn Lebensmittel lückenlos kontrolliert werden. Diese Kontrollen müssen auch bei Futtermitteln deutlich ausgeweitet werden. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Der nächste Lebensmittelskandal kommt bestimmt, wenn beim Verbraucherschutz und der Lebensmittelkontrolle nicht draufgesattelt wird!“