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Der forstpolitische Sprecher der Grünen im Landtag Reinhold Pix geht mit Agrarminister Peter Hauk anlässlich der aktuellen Jahresbilanz zum Wald kritisch ins Gericht: „Es gibt keinen Grund für eine Entwarnung, Hauk liefert unverändert schlechte Prognosen. Das Ausmaß der Waldschäden schreitet fort, während von der Landesregierung nichts Neues zu hören ist. Inzwischen bemüht sie sich sogar vorrangig darum, den Wald auszubeuten.“ Nur mit nachhaltiger und ökologischer Bewirtschaftung sei auch in Zukunft ein artenreicher und widerstandsfähiger Wald zu erhalten, das habe Hauk aber offenbar nicht verstanden.
„Vor lauter Bäumen sieht Minister Hauk den Wald nicht mehr, sondern nur noch den erzielbaren Gewinn“, konstatiert Pix.
Der forstpolitische Sprecher der Grünen befürchtet, dass es durch weiteren Personalabbau, Effizienzrendite und eine verkorkste Forstreform dem Wald weiter an den Kragen gehe. Nicht einmal den selbst gesteckten niedrigen Vorgaben zur Erhaltung der Biodiversität komme Minister Hauk nicht nach. Pix: „Angesichts des Klimawandels kann nur mit ausreichenden Finanzen und Personal und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung die Zukunft des Waldes gesichert werden. Mit der altbekannten „Weiter-So-Politik“ sägt Hauk den Ast ab, auf dem er sitzt."