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"Wir fordern von der Polizei ausdrücklich nicht, dass sie in einer Limousine flüchtende Diebe künftig auf dem Fahrrad verfolgen muss, nur weil das Polizeiauto wegen zu hoher Spritkosten in der Garage bleibt", sagte der innenpolitische Sprecher der Landtagsgrünen Uli Sckerl zur Diskussion um die explodierenden Treibstoffkosten in allen Polizeidirektionen des Landes. Es sei daher klar, dass die überstrapazierten Budgets der Dienststellen ausgeglichen werden müssten. Gleichzeitig seien hohe Spritpreise bekanntlich keine vorübergehende Erscheinung. "Wir erwarten daher ein zukunftsfähiges Konzept für alle Dienststellen des Landes, die wie die Polizei auf hohe Mobilität angewiesen sind", sagte Sckerl weiter.
Kurzfristig müssten alle Polizeiangehörigen im Streifendienst an Spritsparkursen teilnehmen können. Diese Investition lohne sich, da ein geändertes Fahrverhalten bis zu 25% der Spritkosten einsparen könne. Gleichzeitig müsse eine vollständige Umrüstung des Fuhrparks in Angriff genommen werden. Das bewährte Leasing-Konzept des Landes erlaube es, ohne Mehrkosten auf verbrauchsärmere und Autos mit umweltverträglicheren und zugleich kostengünstigeren Antriebsarten, wie z.B. Erdgas, umzurüsten. "Weg vom Öl" sei auch für die Polizei das Gebot der Stunde. In den Innenstädten und Ortskernen spreche nichts dagegen, im Sinne einer Bürgerpolizei die normalen Streifendienste vermehrt zu Fuße oder mit dem Rad zu absolvieren.