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Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Winfried Kretschmann wandte sich entschieden gegen das Bestreben der EnBW, Strommengen vom jüngeren Neckarwestheim II auf Neckarwestheim I zu übertragen, um damit die Laufzeit des älteren Blocks über das Jahr 2009 hinaus zu verlängern. Er forderte die Landesregierung auf, „den vereinbarten Atomkonsens der früheren Bundesregierung zu respektieren und nicht an die beschlossene Abschaltung von Neckarwestheim I bis zum Jahr 2009 zu rütteln“.
Das Ansinnen der EnBW, so Kretschmann, sei völlig klar: „sie will doch nur Neckarwestheim I über die Runden retten, in der Hoffnung, dass nach der Bundestagswahl 2009 eine neue, schwarz-gelb-geführte Bundesregierung den Atomausstieg rückgängig macht und sie sich weiterhin mit alten Atomkraftwerken eine goldene Nase verdienen kann.“ Das allerdings, so Kretschmann, sei „aus Sicherheitsgründen nicht zu verantworten“. Allein schon die Tatsache, dass Neckarwestheim I nicht hinreichend gegen Abstürze größerer Flugzeuge gesichert sei, spräche in Zeiten terroristischer Bedrohung für dessen schnellstmögliche Abschaltung.