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„Handelte es sich bei der Kampagne der Landesregierung zu den Muttertagsblumen um einen verfrühten Aprilscherz, so muss die Kampagne „Danke - eine Spezialität aus Baden-Württemberg“ ein verspäteter Aprilscherz sein“, so die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Landtag Theresia Bauer. „Was der Ministerpräsident mit dieser Kampagne eigentlich bezweckt, ist selbst ihm rätselhaft“, so Theresia Bauer, „Wir hören: die Bürger sollen sich irgendwie gegenseitig einladen und zwar zu regionalen Produkten und nicht zum Edelitaliener, dann soll aus dem Genießerland Baden-Württemberg ein Feierland werden, schließlich soll die Kampagne für die heimische Gastronomie werben. Da geht´s munter durcheinander.“ Für diese peinliche Kampagne sei jeder der 25.000 Euro zuviel. Vielmehr solle sich Oettinger, so Theresia Bauer, mal für die konstruktive und sachorientierte Oppositionspolitik bedanken.
Die Grünen haben das "Danke-Lied" aus Anlass der Oettinger-Initiative umgedichtet
Danke an die Regierungsleute
Danke für eure Politik
Danke für Umwelt, Strom und Arbeit
Und für den Repnik.
Danke an den MP, Herrn Günther
Danke für Chaos, Müll und Mist,
Danke für Willi, Goll und Stratthaus
Und den ganzen Rest.
Danke für manchen Knatsch und Ärger
Danke für manchen falschen Schluss
Danke für Stuttgart 21
Und für anderen Stuss.
Danke für manche Peinlichkeiten
Danke für jeden fetten Napf.
Danke für Blick durch Teesiebbrillen
Und fürs Boulevard.
Danke für neue Umweltzone
Danke für Feinstaub und Ozon
Danke für Strom aus schwarzer Kohle
Und für das Atom.
Danke für Überwachungskameras
Danke fürs Polizeigesetz
Danke für neue Uniformen
Blau und knopfbesetzt.
Danke für Rauchverbot und Tanke
Danke für nüchtern Tag und Nacht
Und die Muttertagsbefreiung
Ohne Blumenpracht
Danke für die Regierungsarbeit
Danke für dieses Einerlei
Danke für schwarz und gelben Stillstand
Und für Einheitsbrei.
Danke für unsre warmen Bänke
In dem schönen Landtag hier
Danke, dass wir was sagen dürfen,
auch wenn nichts passier